Über uns
Jeder Artikel verdient ein zweites Leben.
Zwotti gibt gut erhaltenen Gegenständen eine neue Chance – und Recyclinghöfen eine neue Einnahmequelle.
Unsere Vision
Was noch brauchbar ist, bleibt im Umlauf.
Jedes Jahr fallen in der Schweiz rund 670 Kilogramm Siedlungsabfall pro Kopf an, knapp die Hälfte davon wird verbrannt. Ein Teil davon funktioniert noch: der Gartenstuhl, die Bohrmaschine, das Kindervelo. Sie landen im Recyclinghof oder im Brocki, weil niemand Zeit hat, ein Inserat zu schreiben und auf Fremde vor der Tür zu warten.
Zwotti will, dass diese Dinge weitergegeben werden statt verbrannt. Dafür machen wir aus jedem Hof und jedem Brocki einen Ort, an dem Brauchbares ein zweites Leben bekommt: Der Anbieter sortiert aus, fotografiert und stellt auf zwotti.ch. Jemand aus der Region kauft und holt ab. Das spart Rohstoffe und Energie, und die Wege bleiben kurz.
Wir tun das ohne erhobenen Zeigefinger. Wer bringt, gibt ab wie immer. Wer kauft, bekommt ein Fundstück aus der Nachbarschaft. Der Erlös bleibt beim Anbieter und trägt seine Arbeit fürs Wiederverwenden.
Unser Beitrag ist klein und konkret. Ein Stück nach dem anderen.
670 kg
Siedlungsabfall pro Kopf und Jahr in der Schweiz.
Quelle: BAFU, Abfallstatistik 2024
Die Idee
Was heute weggeworfen wird, ist morgen jemandes Schatz.
Vieles, was im Recyclinghof oder im Brocki landet, ist nicht kaputt. Es ist nur im Weg. Elektrogeräte, Werkzeug, Möbel, Haushaltswaren: Ein grosser Teil davon liesse sich noch jahrelang nutzen, wenn die Weitergabe nicht mehr Aufwand wäre, als sie einbringt.
Zwotti schliesst diese Lücke. Ein Anbieter stellt einen Artikel in einer Minute online, mit dem Smartphone und ohne Büroarbeit.
Pragmatisch statt idealistisch
Zwotti ist kein Nachhaltigkeitsprojekt. Es ist eine wirtschaftliche Lösung, die nebenbei Gutes tut.
Lokal & vertrauenswürdig
Nur geprüfte Schweizer Recyclinghöfe. Kein anonymer Privatmarkt.
Einfach für alle
Ein Foto genügt. Den Rest macht die Software.
Aus der Praxis
Was jemand sagt, der es täglich sieht
«In meinem Beruf lernt man die Reihenfolge: zuerst vermeiden, dann wiederverwenden, erst danach verwerten. In der Praxis springt man beim zweiten Schritt oft direkt weiter, weil es keinen Weg gibt, ihn zu gehen. Genau diesen Weg baut Zwotti.»

Tobias Schäpper
Materialbewirtschafter Ecohof, Recyclist eidg. FA, Käppeli Umwelt AG
«Was auf einem Recyclinghof ankommt, ist oft nicht kaputt. Vieles ist einfach überflüssig geworden für den, der es bringt. Ein Werkzeug, das zwanzig Jahre hält, ist nach fünf Jahren nicht am Ende, es steht nur im falschen Keller.»
Tobias Schäpper
Materialbewirtschafter Ecohof, Recyclist eidg. FA, Käppeli Umwelt AG
Hoi
Ich bin Zwotti.
Die Zwei steht für das zweite Leben. Ich zeige dir, was in den Schweizer Recyclinghöfen liegt und noch lange nicht am Ende ist.
CO₂ & Umwelt
Jeder Artikel, der ein zweites Leben bekommt, schont Klima und Ressourcen.
Die Produktion neuer Güter verbraucht enorme Mengen Energie, Wasser und Rohstoffe. Wer einen gebrauchten Gegenstand weiter nutzt, macht die Herstellung eines neuen mit hoher Wahrscheinlichkeit überflüssig. Wie viel Neuproduktion dabei vermieden wird, schätzen wir – die Grundlage steht offen auf unserer Methodenseite.
Sofa, Textil, neu hergestellt
~179 kg CO₂
Emissionen der Herstellung
Bett, neu hergestellt
~444 kg CO₂
Emissionen der Herstellung
Kleiderschrank, neu hergestellt
~907 kg CO₂
Emissionen der Herstellung
Herstellungs-Emissionen aus dem öffentlichen Werkzeug «Impact CO₂» der französischen Umweltagentur ADEME. Wie viel davon die Weiternutzung vermeidet, ist eine Schätzung – Herleitung und Grenzen auf der Methodenseite.
Vermiedene Neuproduktion, mind. (geschätzt)
0 kg
Gesetzlicher Rahmen
Wiederverwendung steht im Gesetz.
Seit Anfang 2025 verlangt das Umweltschutzgesetz, Abfälle der Wiederverwendung zuzuführen oder stofflich zu verwerten, wo das technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist und die Umwelt weniger belastet als eine andere Entsorgung. Die Pflicht richtet sich an die Entsorgung, nicht an die Person, die etwas auf den Hof bringt.
Ein Hof, der Brauchbares weitergibt statt es zu verbrennen, geht damit einen Weg, den das Gesetz ausdrücklich nennt. Zwotti übernimmt die Arbeit dahinter: fotografieren, beschreiben, verkaufen.
Art. 30d Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes, Fassung vom 1. August 2026.
Team
Wer hinter Zwotti steht

Tom Schäpper
Initiant, Dipl. oec. und dipl. Sustainability Manager
Tom hat Zwotti initiiert, weil er glaubt, dass gut Erhaltenes eine zweite Chance verdient – und Höfe wie Brockis davon wirtschaftlich profitieren sollen. Als diplomierter Sustainability Manager verbindet er ökologisches Denken mit unternehmerischem Pragmatismus.
Mach mit.
Stöbere im Shop oder bring Zwotti in deinen Hof oder dein Brocki.
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